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Die Wanderausstellung „Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht“

Fritz Bauer
Fritz Bauer © fotografie stefan moses, München

Berlin, Deutschland (Jüdische Welt). Die Wanderausstellung „Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht“ des Fritz Bauer Instituts, Geschichte und Wirkung des Holocaust in Frankfurt am Main, in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum, ebenfalls in Frankfurt am Main, und in Kooperation mit dem Thüringer Justizministerium in Erfurt macht vor dem Jüdische Museum Westfalen (JMW) in Dorsten nicht Halt. Die Ausstellung, die bereits in Frankfurt am Main, Heidelberg, Köln und Dresden gezeigt wurde, beginnt am 16. Oktober 2017, die Vernissage findet am 15. Oktober um 11 Uhr statt, und soll am 25. Februar 2018 enden.

Sie dokumentiert laut Veranstalter JMW Dorsten „die verschiedenen Lebensstationen Bauers: Kindheit und Jugend Bauers im Kaiserreich und in der Weimarer Republik sowie die Stuttgarter Jahre, auf die die Emigration nach Skandinavien folgte. Auch die Exilzeit wird umfangreich behandelt. So werden beispielsweise Dokumente der dänischen Ausländerbehörde erstmals gezeigt. Bauers Wirken in der jungen Bundesrepublik, die Beteiligung an der Ergreifung Adolf Eichmanns und der Frankfurter Ausschwitz-Prozess sind zentraler Bestandteil. Zudem soll seine Rolle als Sozialdemokrat näher beleuchtet werden und so dem Narrativ eines kämpfenden Außenseiters ein Stück entgegengewirkt werden. Mit dem bisher wenig beleuchteten Kapitel der Wiedereingliederung ehemaliger Nationalsozialisten in die bundesrepublikanische Gesellschaft zur Zeit des Kalten Krieges erforscht die Ausstellung auch den Kontakt Bauers zu der Generalstaatsanwaltschaft der DDR, die Einsicht und Austausch von Beweisdokumenten anboten. Bauer nahm als einer von wenigen Generalstaatsanwälten das Angebot an, um die juristische Aufarbeitung von NS-Verbrechen voranzubringen.“

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Jüdisches Museum Westfalen, Julius-Ambrunn-Straße 1, 46282 Dorsten, Telefon: 02362-951431, Web: www.jmw-dorsten.de

Öffnungszeiten: dienstag bis freitags von 10 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 17 Uhr sowie samstag, sonntags und feiertags von 14 bis 17 Uhr

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