Die EU war und ist nicht nur antidemokratisch, sondern auch antiisraelisch

Das Berlaymont-Gebäude der EU in Brüssel. Quelle: Pixabay, Foto: Jai79

Brüssel, Belgien; Berlin, Deutschland (Jüdische Welt). Das, was die EU abgekürzte Veranstaltung mehrerer Staaten in Europa wieder einmal tut, das ist antiisraelisch. Die antidemokratische EU-Veranstaltung droht dem Kleinstaat Kosovo. Das will „als erstes mehrheitlich muslimisches Land seine Botschaft nicht in Tel Aviv, sondern in der israelischen Hauptstadt Jerusalem eröffnen“ worüber in „Welt“ (5.2.2021) berichtet wird.

Alan Posener schreibt unter der Überschrift „Israel und das Kosovo – Diese Drohung der EU ist unverschämt und antiisraelisch“ in „Welt“ (5.2.2021) über den Skandal, dass EU-Bürokratien das verhindern wollen. Erst nennt er Staaten mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit – zu denen die BRD auch gehören könnte, wenn das mit der Umvolkung so weitergeht – die diplomatische Beziehungen zu Israel aufnahmen und hält dann fest: „Auf Initiative Donald Trumps kamen 2020 die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, der Sudan, Marokko und das Kosovo hinzu. Anfang Februar wurde bekannt, dass das Kosovo als erstes mehrheitlich muslimisches Land seine Botschaft in der israelischen Hauptstadt Jerusalem eröffnen wird.

Die Europäische Union reagierte verschnupft. Deren außenpolitischer Sprecher Peter Stano erinnerte die Kosovaren daran, dass die EU eine Zweistaatenlösung anstrebe, bei der ‚Jerusalem als Hauptstadt beider Staaten‘ fungieren soll. Bis dahin sollen die Botschaften der EU-Länder in Tel Aviv bleiben. Die Eröffnung einer Botschaft in Jerusalem könne sogar die Aufnahme des Kosovo in die EU gefährden.“

Ersten gehören Botschaften in die Hauptstädte von Staaten und nicht in Vororte von Hafenstädten.

Zweitens: Eine Stadt, zwei Staaten? Wie doof sind die Franzosen, Deutschen und andere, die in der EU-Bürokratie schalten und (ver-)walten, eigentlich, die einen solchen Mumpitz meinen?

Jerusalem als Hauptstadt der Araber in Israel ist ja wohl ein schlechter Scherz.

Anmerkung:

Vorstehender Artikel von Stefanie Weiss wurde im WELTEXPRESS am 6.2.2021 erstveröffentlicht.

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