Amos Oz über Schwarzbrot und Zwiebeln und halbierte Oliven

Amos Oz (2005). Quelle: Wikimedia, CC BY-SA 3.0, Foto: Michiel Hendryckx - Eigenes Werk

Berlin, Deutschland (Jüdische Welt). Der am 4. Mai 1939 in Jerusalem als Amos Klausner geborene Amos Oz, der am 28. Dezember 2018 in Petach Tikwa, einer Stadt, die nicht weit von Tel Aviv entfernt liegt, starb, schrieb in seinem Roman „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ (Verlag: Suhrkamp, Frankfurt am Main 2004, ISBN: 978-3-518-41616-7, hebräisch: ssipur al ahavah wechoschech, 2002, Übersetzerin: Ruth Achlama):

Scheiben Schwarzbrot. Quelle: Pixabay, Foto: Lebensmittelfotos

„Was aßen arme Aschkenasim im Jerusalem der vierziger Jahre? Wir aßen Schwarzbrot mit Zwiebeln und halbierten Oliven und manchmal auch mit Anchovipaste; wir aßen Räucherfisch und Salzheringe …

Wir aßen Zucchini und Kürbis und Auberginen, gekocht oder gebraten und auch als Salat mit viel Öl, Knoblauchstückchen und gehackten Zwiebeln.“

Anmerkung:

Vorstehender Artikel von Kerstin-Bettina Kaiser wurde im Magazin GASTROSOFIE am 18.9.2020 erstveröffentlicht.

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