Der Rabbi ist nicht da – Film „Rabbi Wolff“ im Berliner Bundesplatz-Kino – Regisseurin Britta Wauer kommt

© Foto: Andreas Hagemoser

Berlin, Deutschland (Jüdische Welt). Am 20. April erhielt Britta Wauer auf dem Filmfest „Achtung Berlin – new berlin film award“ den Preis der ökumenischen Jury. Die Regisseurin kommt am Sonntag, den 24. April 2016 um 15.30 Uhr persönlich in das Bundesplatzkino, um ihren neuen Film vorzustellen und die eine oder andere Frage zu beantworten. Am 14. feierte „Rabbi Wolff“ Weltpremiere bei Achtung Berlin im Filmtheater am Friedrichshain und startete gleichzeitig bundesweit.

Seitdem ist der Film schon ganz schön herumgekommen. Am Freitag, den 15. April gab es in Berlin-Mitte eine Vorstellung in Kooperation mit dem Jüdischen Filmfestival Berlin und Brandenburg, das am 4. Juni richtig losgeht. Am Sonntag, den 17. vormittags in Charlottenburg dann eine Vorführung im Kant-Kino mit einer Signierstunde; in Kooperation mit dem Verlag Hentrich & Hentrich, bei dem diesen Monat „Rabbi Wolff und die Dinge des Lebens“, das ‚Buch zum Film‘, erschien. Um 17.15 lief der Film im Hamburger Abaton, und am Montag, den 18. um 19 Uhr im Scala-Kino in der alten Salzstadt Lüneburg, dem Zentrum Nordostniedersachsens, 53 Bahnkilometer von Hamburg entfernt.

Der amüsante 90minütige Film im Verleih der Edition Salzgeber wird am 3. Mai um 19.30 Uhr in Schwerin das Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern eröffnen. William Wolff, so sein bürgerlicher Name, ist in der Landeshauptstadt kein Unbekannter. Jahrelang reiste er von seinem kleinen Haus in der Nähe Londons mit dem Flugzeug nach Hamburg, stieg in den Zug und betreute die Jüdische Gemeinde dort und in Rostock. Alle 7 Tage immer Mitte der Woche. Nach dem samstäglichen Gottesdienst ging es zurück Richtung England. Termine hat Wolff genug. Wauers Kamera begleitet ihn auch nach Jerusalem zu Verwandten, zum Pferderennen nach Ascot und zur Kur nach Bad Pyrmont. Überall ist er beliebt gilt als nicht mehr ganz junger, aber sehr rüstiger Mann, der täglich Übungen macht.

Wenn man das Glück hatte, ihm einmal zu begegnen, kann man das nur bestätigen. Herzlich, klug und gerne lachend geht er mündlich und schriftlich geübt mit dem Wort um.

Als der Film schon etwa ein Stunde läuft, erfährt man plötzlich, dass Wolff vor seinem Rabbi-Dasein ein berühmter Parlamentsberichterstatter und politischer Korrespondent war, Aufnahmen aus dem internationalen Frühschoppen des deutschen Fernsehens werden gezeigt. Ein Mensch voller Überraschungen, ein geborener Berliner mit einem britischen Pass – ach, am besten, man sieht es selbst.

Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin, 24. April 2016 15.30 Uhr Screening von „Rabbi Wolff“ mit Regisseurin Britta Wauer
Der Film startete am 14. bundesweit.

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