Unruhen in Jerusalem, Dutzende Verletzte, erste Tote – Araber feuern aus dem Gazastreifen Raketen auf Israel – Israelis schießen zurück

Muslimischer Felsendom und protestantische Erlöserkirche in Jerusalem. © Foto/BU: Dr. Bernd Kregel, Aufnahme: Jerusalem, 4.10.2015

Jerusalem, Israel (Jüdische Welt). In Jerusalem ist es erneut zu Unruhen gekommen. Eine aparte Mischung aus Ramadan genanntem heißen Monat, Jerusalemtag und drohenden Zwangsräumungen brachten das Faß zum Überlaufen. Die Ausschreitungen begannen am Montag, dem Jerusalemtag, an dem Juden die Rückeroberung der Altstadt von Jerusalem feiern.

Araber demonstrieren seit Tagen wegen möglichen Räumungen. 30 Araber müssen möglicherweise aus dem Stadtteil Scheich Dscharrah weichen. Juden wollen dorthin zurück. Bereits am Freitag ging der Aufruhr los. Protestiert wird deswegen schon länger.

Erst warfen Arber nur Steine. Dann feuerten Araber aus dem Gazastreifen Raketen auf Israel. Dutzende Raketen sollen es heute gewesen sein. Die Araber beschießen auch Jerusalem. Die Israelische Armee nennt die Zahl 150 und teilt mit, daß das Eisenkuppel genannte Raketenabwehrsystem Dutzende abgefangen habe.

Im Weltnetz kursieren viele Fotos und Videos von dem Geschehen. Israelis scheißen zurück. Dutzende Verletzte werden gemeldet. In manchen Medien ist von über 200 Verletzten die Rede, andere teilen 300 Verletzte mit. Araber des Islamischer Dschihad und der Hamas bekennen sich zu den Angriffen.

Im Gazastreifen werden zwei Dutzend Tote gemeldet, darunter Kinder, Dutzende sollen verletzt sein, fast 100 Personen.

Vermutlich durch Feuerwerkskörper kam es auf dem Tempelberg zu einem Feuer. Der Baum brennt, nicht eine Moschee.

Tausende Israelis jubeln nicht nur in Jerusalem.

Anmerkung:

Die Erstveröffentlichung erfolgte am 11.5.2021 im WELTEXPRESS.

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