Zur Ausstellung „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“ im Deutschen Historischen Museum in Berlin

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Das Plakat zur Ausstellung "Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert" vom 27.3. bis 18.10.2020 im DHM Berlin. © Copyright Art Resource New York Hannah Arendt Bluecher Literary Trust

Berlin, Deutschland (Jüdische Welt). Vom 27. März bis zum 18. Oktober 2020 soll im Deutschen Historischen Museum (DHM) in Berlin die Ausstellung „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“ gezeigt werden.

Dazu heißt es in einer DHM-Pressemitteilung vom 17.2.2020, dass „das 20. Jahrhundert … ohne Hannah Arendt gar nicht zu verstehen“ sei, was „der Schriftsteller Amos Elon“ gemeint habe. Wie auch immer, „immer“ solle „Hannah Arendt Stellung zu Ereignissen ihrer Zeit“ genommen und „maßgeblich zwei Begriffe“ geprägt haben: „totale Herrschaft“ und „Banalität des Bösen“.

Weiter im Pressetext: „In ihren Urteilen folgte die politische Theoretikerin keinem Programm und keiner Tradition. Eigensinnig, strittig und anregend äußerte sie sich über Totalitarismus, Antisemitismus, die Lage von Flüchtlingen, den Eichmann-Prozess, den Zionismus, das politische System und die Rassentrennung in den USA, die Studentenproteste und den Feminismus. Nichts davon ist heute abgeschlossen.“

Mehr als 300 Objekte auf 1.000 Qudratmeter Ausstellungsfläche, historische Filmaufnahmen mit Hannah Arendt sowie zahlreiche aktuelle Filminterviews würden der Frage „Was bedeutet Urteilen?“ nachgehen.

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