Demnächst in der Glotze: „Jud Süß 2.0“

Klappe. Quelle: Pixabay, Foto: Bokskapet

Berlin, Deutschland (Jüdische Welt). So und nicht anders lautet der Titel eines Films: „Jud Süß 2.0“. Er trägt den Untertitel „Vom NS- zum Online-Antisemitismus“. Mit Antisemitismus dürfte Judenhaß gemeint sein, aber sicher kann man da nicht sein. Sicher kann man noch nicht einmal bezüglich Begriff und Gegenstand „Jud“ sein.

Hier und heute lasse ich die Spitzfindigkeiten und gebe grob wieder, das in einer Pressemitteilung der Just Publicity GmbH vom 14.1.2022 zu lesen steht. Von „alltäglichem Judenhaß“ ist die Rede, die „von erschreckender Aktualität“ sei. Wohl wahr, Jude ist ein geflügeltes Schimpfwort in allen Migranten-Metropolen und Ausländerstädten im BRD abgekürzten Vasallen- und Apartheidstaat, denn Christen und Sozen, Besserverdienende und Olivgrüne umvolken nicht erst seit Jahren, sondern seit Jahrzehnten diesen Staat. Sie importieren Judenhaß.

Doch das dürfte Autor und Regisseur Felix Moeller nicht thematisieren. Nein, gehört und gesehen habe ich den Film, der eine Blueprint-Film-Produktion in Koproduktion mit RBB und OF in Zusammenarbeit mit ARTE und gefordert durch Film-Fernseh-Fonds Bayern und Hessen-Film sei, nicht, noch nicht, aber das kann ja noch kommen, denn wer seinem Film einen solchen Titel „Jud Süß 2.0“ gibt, der schreit förmlich nach Aufmerksamkeit.

Als „Sendetermin“ wird „Dienstag, 25. Januar 2022, um 22.40 Uhr auf ARTE und in der ARTE Mediathek“ angegeben.

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