Hunderte Raketen von Arabern aus dem Gazastreifen auf den Staat Israel abgefeuert und eine auf Jabalia

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Eine F16 der Israelischen Luftwaffe. Quelle/Copyright: IDF/Israel Defense Forces

Jerusalem, Israel (Jüdische Welt). Daß von Arabern aus dem Kleinststaat Gazastreifen Hunderte Raketen auf den Staat Israel abgefeuert wurden, das wurde in mehreren Publikationen deutscher Zunge berichtet. In der Regel ist von rund oder mehr als 400 Raketen die Rede. Das auch in Jerusalem Raketenalarm ausgerufen wurde, das wird meist unter den Teppich gekehrt, aber auch das ist Fakt. Daß Einwohner von Einschlägen berichtete und Rettungsdienste von Verletzten, auch das ist nicht von der Hand zu weisen.

Daß Mitglieder der Hamas, die im Gazastreifen herrschen, mal wieder dazu aufriefen, die Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg zu verteidigen und sich den Übergriffen auf die heilige Stätte entgegenzustellen“, das geht nicht nur in arabischen, mohammedanischen Staaten, sondern auch in Israel und anderswo. Bekanntlich ist der Tempelberg mit dem Felsendom und der Al-Aksa-Moschee für Mohammedaner beziehungsweise Muselmanen die drittheiligste Stätte der Welt und die heiligste in Israel.

Richtig ist auch, daß mehrere Juden auf dem Gelände der Al-Aksa-Moschee beteten und dabei auch gegen Gesetze in Israel versteißen, nicht nur gegen die der Araber.

Kenner und Kritiker wissen, daß Mitglieder der Hamas gegen die des Islamischen Dschihad kämpfen, aber an diesem Wochenende dabei offensichtlich eine Pause eingelegt haben, um sich Juden und anderer in Israel zu widmen. Hunderte Raketen, die aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert wurden sollen jedoch aus Vergeltung für die Ermordung des Kommandeurs des Islamischen Dschihads, Chalid Mansur, abgefeuert worden. Soldaten der Al-Kuds-Brigaden, die angeblich trauern würden, feuern also.

Soldaten der Streitkräfte des Staates Israel sollen nach Angaben aus dem Verteidigungs-/Kriegsministerium die meisten Raketen abgefangen haben, aber auch Angriffe auf den Feind durchgeführt haben. Am Sonntag wurde über einem erfolgreichen Schlag gegen sogenannten Palästinensischen Islamischen Dschihad informiert. Dabei sollen nach Angaben von Arabern 29 Personen getötet und 253 verletzt worden sein. In Israel wurde klargestellt, daß Tote und Verletzte im sogenannten Flüchtlingslager beziehungsweise die Stadt Dschabaliya, auch Jabalia geschrieben, auf Eigenbeschuß zurückzuführen sei. Eine Rakete der Araber flog offensichtlich nicht weit beziehungsweise nur bis Jabalia.

Da die Nachrichtenagentur „Reuters“ mitteilt, daß „ein Vertreter des Islamischen Dschihads“ verkündet habe, daß „jetzt …die Zeit für Widerstand“ sei, „nicht für Waffenstillstand“, geht der Beschuß weiter an diesem Wochenende weiter. Auch am Sonntag wurden Raketen auf Israel abgefeuert und nicht jede Rakete bleib an der Eisernen Kuppel hängen. Aus Israel wird zurückgeschossen.

Richard Hecht, Sprecher der israelischen Streitkräfte, betonte: „Der Islamische Dschihad missachtet die eigene Bevölkerung komplett. Etwa ein Drittel ihrer abgeschossenen Raketen landen innerhalb des Gazastreifens und bedrohen die eigene Bevölkerung.“

Jair Lapid (Jesch Atid) und Benjamin Netanjahu (Likud), der augenblicklich Oppositionsführer und der größte Konkurrent für Lapid bei der nächsten Wahl zur Knesset, die am 1.11.2022 stattfinden soll, ist, sollen die Lage am Sonntagvormittag besprochen haben.

Netanjahu erklärte anschließend, Lapid aus Erfahrung klug Ratschläge erteilt zu haben, während dieser mitteilte, nicht das Ende der Militäraktionen zu befehlen, sondern diese Soldaten das, was möglich ist, so lange wie nötig machen zu lassen, „um den Schaden für Unbeteiligte so gering wie möglich zu halten“.

Offensichtlich werden aus Israel keine Stellungen und Mitglieder der Hamas angegriffen, die sich aus dieser Eskalation heraushält, sondern nur die des Islamischen Dschihad.

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